Heute schauen wir uns mal die Vanille an. Um diesen Duft kommt man ja in der Weihnachtszeit fast nicht rum.

getrocknete Vanilleschoten

Vanille ist einer dieser Düfte, bei denen man besonders darauf achten muss, ein reines Produkt zu bekommen. Denn Vanille ist sehr teuer und deswegen wird oft das synthetisch hergestellte Vanillin verkauft. Riecht genauso, hat aber keine Wirkung.

Es gibt über 100 verschiedene Arten der Vanilla- Pflanze, doch nur 15 davon liefern die aromatischen Schoten. Am bekanntesten ist die Gewürzvanille. Manche kennen auch noch die Tahiti Vanille Die Gewürzvanille kommt eigentlich aus Mexiko und Mittelamerika, wird aber auf Madagaskar und der Insel Reunion angebaut. Letztere hieß früher Bourbon, daher der Name. Whiskey und Vanille haben nur den Namen gemeinsam. Der Whiskey wird englisch ausgesprochen, da er nach einem County im Grenzgebiet zwischen Kentucky und Indiana benannt wurde und die Vanille wird französisch ausgesprochen, ihr wisst, warum.

Die Bearbeitung der Vanille ist sehr aufwendig, was ein Grund für den hohen Preis ist. Der andere Grund ist, dass sie von Hand bestäubt werden muss, da die Insekten, die Vanille toll finden, in ihren jetzigen Anbaugebieten nicht heimisch sind.

Aber wie wirkt Vanille auf die Psyche?

Vanille wirkt beruhigend, Stress lösend und steigert die Ausschüttung von Serotonin. In der Psychotherapie wird es oft bei Burnout angewandt. Es ist quasi ein Gute Laune Öl, dass einen die Anspannung vergessen lässt.

Vanille wird nachgesagt, bei Männern die Libido zu steigern, da es wohl Ähnlichkeit mit den weiblichen Pheromonen hat und dazu eben Glückshormone fördert. Unter anderem deshalb ist in vielen Parfums Vanille enthalten.

Vanille kann aber auch Allergien hervorrufen, die zu Schwellungen im Gesicht führen.

So, das wäre es für heute. Wie sieht es bei euch aus? Mögt ihr Vanille?

Bis morgen!