Apfel, Nuss und Mandelkern

Die Adventszeit ist auch die Zeit der Schlemmereien. Schokolade, Lebkuchen, Nüsse soweit das Auge reicht. Doch wenn wir unseren Blick mal vom Teller abwenden, sehen wir in die bettelnden Augen unserer Vierbeiner. Dürfen wir ihnen wirklich nichts geben?

Hier eine kleine Übersicht der gefährlichen Weihnachtsleckereien. Die Liste ist natürlich nicht vollständig, weil ich kein ganzes Buch posten wollte. Wenn ihr unsicher seid, fragt also lieber nach.

Schokolade

Viele wissen es: Schokolade ist giftig für Tiere. Schuld daran ist das Theobromin in der Schokolade. Während der Mensch Theobromin recht schnell abbauen kann, fehlen dem Tier die nötigen Enzyme. Die ersten Symptome einer Theobrominvergiftung erscheinen etwa 2-4 Stunden nach dem Verzehr der Schokolade. Unser Tier erbricht, hat Durchfall, trinkt viel. Der Blutdruck steigt, die Gefäße verengen sich, es wird unruhig, Atembeschwerden folgen, Herzbeschwerden bis hin zu Herzversagen und Tod. Da Theobromin so langsam abgebaut wird, darf man auch nicht außer Acht lassen, dass sich der Stoff im Körper ansammelt. Jeden Tag ein bisschen wirkt auf Dauer eben doch tödlich. Ebenfalls wichtig: Je dunkler die Schokolade, desto mehr Theobromin ist enthalten. Am Schlimmsten sind also Backkakao und Blockschokolade.

Xylithol (Birkenzucker)

Xylith, Xylithol, Xucker, Birkenzucker. Dieser Zuckerersatzstoff ist im Moment relativ in und in sehr vielen Bonbons und Süßigkeiten enthalten. Als meine Amber ein Welpe war, kam sie mir mal mit Minzatem entgegen-. Da sie normalerweise nach Katzensch… riecht, weil sie das Katzenklo ausräumt, hätte ich ja froh sein müssen, aber ich war total schockiert, denn sie hatte meine Bonbons aus der Handtasche geholt. Zum Glück waren die dann doch xylitfrei. Ihr seht, man kann nicht vorsichtig genug sein. Birkenzucker ist unglaublich giftig und schon geringe Mengen können bösen Schaden anrichten. Bitte, bitte von eurem Tier fernhalten

Nüsse

Es gibt gute Nüsse, schlechte Nüsse…. Und Hunde mit Nussallergie, so wie es das beim Menschen ja auch gibt. Nüsse enthalten viele gesunde Inhaltsstoffe, wie Vitamine und Fette, aber leider auch viel Phosphor, was sich auf Knochen und Nieren auswirken kann. Also am Besten Nüsse nur in geringen Mengen füttern und natürlich die ungesalzenen wählen. Doch welche Nüsse darf ich füttern und welche nicht? Cashewkerne, und Haselnüsse sind unbedenklich und gesund. Mandeln sind, wenn es süße Mandeln sind, auch ok. Auch Paranüsse sind ab und an gut. Walnüsse bitte ungeschält anbieten, weil sich direkt unter der Schale oft ein Pilz ansiedelt, welcher zu epileptischen Anfällen, zittern und Erbrechen führen kann.

Ganz besonders warnen möchte ich vor Macadamia-Nüssen. Diese wirken auf Tiere absolut giftig. Bitte, bitte nicht füttern. Schon 6 Nüsse reichen aus, um bei einem Labrador schwere Vergiftungserscheinungen auszulösen.